Blog

Selbstmanagement

  • von Admin
  • 31-03-2016 16:21

Positive Psychologie in der Führung

  • von Admin
  • 31-03-2016 16:11

Burnout

  • von Admin
  • 16-10-2015 14:00
stressfrei im Büro

Optimismus – Warum positives Denken und Fühlen glücklich macht

Definition – Was ist Optimismus?

Optimismus kommt aus dem Lateinischen: "optimum" und bedeutet: "das Beste". Es beschreibt eine positive Einstellung und Erwartungshaltung zum Leben und gegenüber der Zukunft.

Optimisten zeichnen sich durch charakteristische Erklärungen für das Eintreten beliebiger Situationen ihres Lebens aus. So stufen Optimisten unangenehme Ereignisse als vorübergehend ein, während sie angenehmen Ereignissen eher dauerhafte Gründe zuschreiben. Bei erfreulichen Ereignissen glaubt ein Optimist an eine positive Auswirkung auf andere Lebensbereiche. Kommt es jedoch zu Fehlschlägen oder negativen Erfahrungen in einem bestimmten Bereich, beziehen Optimisten diese nicht auf die anderen Lebensbereiche.

Warum es lohnt sich, ein Optimist zu sein

Optimismus wurde in medizinischen und psychologischen Bereichen wissenschaftlich untersucht, wodurch die Relevanz von Optimismus demonstriert werden konnte. Es gibt positive Zusammenhänge mit körperlicher Gesundheit, psychischem Wohlbefinden, Gesundheitsverhalten, positiven Genesungsverläufen und geringerer Mortalität.

Optimismus und Positives Denken

Die positive Grundhaltung, die bei Optimismus einen wesentlichen Aspekt darstellt, wird unter anderem durch positives Denken geschaffen. Es gibt vier sich ergänzende Überzeugungen, die bei positivem Denken gestärkt sind:

Optimismus – Wird durch positives Denken gefördert, setzt aber auch eine positive Denkweise voraus. Ich erwarte eine positive Zukunft „Morgen wird es mir bestimmt wieder gut gehen.“

Kontrolle – Ich kann das eigene Schicksal beeinflussen, „Wenn ich mich vorbereite und anstrenge, schaffe ich es!“

Selbstwirksamkeit – Ich habe die Kompetenz und die Erwartung, bestimmte Ziele erreichen zu können „Ich bin davon überzeugt, dass ich meine Aufgabe rechtzeitig erledigen kann.“

Aktive Bewältigung – Ich kann kritische Lebensereignisse auf aktive Art bewältigen, indem ich mich der Situation stelle.

Der Wert positiver Gefühle

Gefühle aktivieren sowohl unser Denken als auch unser Handeln. In Gefühlen stecken Informationen – sie teilen uns sehr schnell mit, ob wir etwas gut oder schlecht finden. Positive Gefühle wie Freude, Interesse oder Zufriedenheit sind oft von kürzerer Dauer als negative Gefühle wie Ärger, Wut oder Angst, sind aber nachhaltiger in ihrer Wirkung.

Positive Gefühle haben eine langfristige positive Wirkung mit einem nicht zu unterschätzendem Wert für die körperliche und seelische Gesundheit und für das Wohlbefinden.

Positive Gefühle…

… fördern den Aufbau und die Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen, die wiederum das Leben erleichtern und eine wichtige Ressource in Krisen sein können.

… unterstützen Intelligenzleistungen wie Lernen und Kreativität.

… mildern Stressreaktionen, indem sie schneller abgebaut werden und gleichzeitig einen Puffer gegenüber zukünftigem Stress bilden. Dies wirkt sich auf das Wohlbefinden und die Gesundheit positiv aus.

… dämpfen Wirkungen von negativen Gefühlen bzw. gleichen diese aus.

… bauen psychischen Fähigkeiten wie Resilienz (Widerstandsfähigkeit) oder Optimismus aus, wodurch auch die Identität gefestigt wird.

Der Flourishing-Effekt

Die positive Wirkung positiver Gefühle wird auch als Flourishing bezeichnet und bedeutet erblühen, aufblühen und gedeihen. Gemeint ist das Phänomen, unsere Fähigkeiten optimal entfalten zu können. Der besondere Vorteil und Nutzen besteht im stetigen Aufbau von lebenswichtigen Ressourcen, auf die in verschiedenen Lebenslagen zurückgegriffen werden kann. Zu den Ressourcen zählen soziale Beziehungen, aber auch Fähigkeiten wie Problemlösen oder funktionale Bewältigungsstrategien.

Eine Frage der Mischung

So vorteilhaft und nützlich die positiven Gefühle sind, bedeutet es nicht, dass negative Gefühle unterdrückt oder ignoriert werden sollten. Sie gehören zu einem gesunden Gefühlsleben genauso dazu wie die positiven Gefühle und erfüllen ebenso einen wichtigen Nutzen. Denn ohne das Empfinden von Wut, Ärger oder Angst könnten wir uns nicht weiterentwickeln oder Konflikte erkennen und lösen. Es geht nicht um die Eliminierung negativer Gefühle sondern, um das Verhältnis positiver zu negativer Gefühle. Welches Verhältnis zu dem sogenannten Flourishing-Effekt in Arbeitsteams führt, wurde bereits 1999 in einer amerikanischen Studie untersucht: Bei einem Verhältnis positiver zu negativer Emotionen von 3:1 beginnt Flourishing auf Teamebene. Alle Gruppenmitglieder leisten ihr Bestes und fühlen sich wohl. Die Teams sind flexibler, kreativer und ressourcenreicher und damit auch erfolgreicher.  Bei Zweierbeziehungen wurde ein Verhältnis von 4:1 (positiv: negativ) für eine gute Prognose für die Dauer und Qualität der Beziehung ermittelt. Es gibt aber eine Obergrenze: Ab einem Mischungsverhältnis von 11:1 verflüchtigt sich der Flourishing-Effekt.

Rezepte für positive Gedanken und Gefühle

Eine optimistische Grundhaltung ist nicht angeboren, sondern eine erlernte innere Einstellung. Wer sie noch nicht hat oder ausbauen möchte, kann daran arbeiten! Es gibt einige simple Methoden, die Sie sofort anwenden können:

  • Lachen

Auch wenn Sie zunächst nur so tun als ob, die Erkenntnis aus der Methode „facial deefback“ zeigt, dass „so tun als ob“ ein tatsächliches positives Gefühl erzeugen kann.

Kinder lachen ungefähr 400 Mal am Tag, Erwachsene aber durchschnittlich nur noch 15 Mal. Dabei hat Lachen viele positive Auswirkungen, es führt zu einer positiven Stimmung und stärkt sogar die Gesundheit:

  • Die Sauerstoffversorgung des Gehirns steigt an
  • die Gesichtsmuskeln werden entspannt
  • die Immunabwehr wird gestärkt
  • Glückshormone und schmerzstillenden körpereigenen Substanzen werden freigesetzt

 

  • Tagesresümee: Denken Sie vor dem Einschlafen an die positiven Tagesereignisse.

 

  • Dankbarkeit: Zählen Sie mindestens 5 Dinge auf, für die Sie dankbar sind.

In Trainings oder Workshops können mit Verhaltensstrategien und angepassten Denkmustern positive Einstellungen und Erwartungen gefördert werden.

 

Quellen:

Kreichgauer, K. (2016).Optmismus. Zugriff am 24.03.2016 unter: http://www.gluecksarchiv.de/inhalt/optimismus.htm

Kreichgauer, K. (2016).Positives Denken. Zugriff am 24.03.2016 unter: http://www.gluecksarchiv.de/inhalt/positivesdenken.htm

Kreichgauer, K. (2016).Lachen. Zugriff am 24.03.2016 unter: http://www.gluecksarchiv.de/inhalt/lachen.htm

Hoyer, J. (2000). Optimismus und Gesundheit: Überblick, Kritik und Forschungsperspektiven. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 8 (3), 111-122.

Ernst, H. (2006). Warum positive Gefühle so wichtig sind. Psychologie Heute, Julius Beltz GmbH & Co. KG Weinheim.

stressfrei im Büro

Stress meistern – aber wie?

  • von Admin
  • 16-10-2015 13:41

Was bedeutet es, Stress unter Kontrolle zu haben? Wird dann gar kein Stress erlebt? Oder bedeutet es, dass ...

Weiterlesen :::

stressfrei im Büro

Achtsamkeitsübungen von Andy Puddicombe

  • von Admin
  • 12-08-2015 17:55

Wie lange ist es her, dass Sie für 10 ganze Minuten absolut nichts getan haben?

 

...

Weiterlesen :::

stressfrei im Büro

Film Augenhöhe

  • von Admin
  • 24-07-2015 10:15
...

Weiterlesen :::

nach oben

Kontaktieren Sie uns gerne direkt unter: 0351 - 16 08 11 19 oder wenden Sie sich an einen unserer Standorte.

  • Standort Münster

    Ansprechpartner: Dipl. Psych. Hans Peter Ludescher

    hanspeter.ludescher@dpg-institut.de
    Grüne Gasse 48
    048143 Münster

     

  • Standort Sigmaringen

    Ansprechpartner: Dipl. Psych. Armin Briesemeister

    armin.briesemeister@dpg-institut.de
    Auerrain 8a
    72505 Göggingen

  • Standort Berlin

    Ansprechpartner: Dipl. Psych. Franz Möckel

    franz.moeckel@dpg-institut.de
    Jungstrasse 38
    100245 Berlin

     

  • Standort Dresden

    Ansprechpartner: Dipl. Psych. Benjamin Pause

    benjamin.pause@dpg-institut.de
    Königstrasse 2
    01097 Dresden