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BGM

Psychische Belastungen im Überblick

Psychische Belastung

Psychische Belastung

Das hohe Tempo in der modernen Arbeitswelt, bleibt nicht ohne Folgen für die Gesundheit der Belegschaft. Beschäftigte sehen sich mit einer rasanten technologischen Entwicklung, völlig neuen Produktionstechniken, knapperen Personalschlüsseln und einer konstant hohen Arbeitsdichte konfrontiert. Diese Veränderungen führen in hohem Maß zu psychischen Beanspruchungsfolgen wie arbeitsbedingtem Stress und zunehmenden Konflikten am Arbeitsplatz.

Die psychischen Anforderungen im Job, sind der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz (BAUA) zufolge seit Mitte der 90er Jahre deutlich gestiegen. Im Zuge dessen, kommt der Begriff „Psychische Belastung“ heutzutage in unterschiedlichen Bereichen zur Sprache. In den Medien, der Wissenschaft und Politik wird intensiv über psychische Belastung in der Arbeitswelt berichtet.

Definition - Was sind psychische Belastungen?

Oftmals wird „psychische Belastung“ mit „psychischer Störung“ und damit zugleich mit individuellen Beeinträchtigungen oder verminderter Leistungsstärke in Verbindung gebracht. In einem arbeitswissenschaftlichen Verständnis bezieht sich psychische Belastung jedoch auf äußere Bedingungen und Anforderungen im (arbeits-) Leben.

Psychische Belastung:

Psychische Belastung wird verstanden als die Gesamtheit der erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und auf ihn psychisch einwirken (DIN EN ISO 10075-1).

Abweichend vom alltäglichen Sprachgebrauch, sind Psychische Belastungen also nicht grundsätzlich negativ. Sie können zwar negative Folgen haben, aber auch Ansporn und Herausforderung sein. Psychische Belastungen bei der Arbeit ergeben sich aus den Merkmalen der Arbeitsaufgabe, den organisatorischen und den sozialen Arbeitsbedingungen. Dazu zählen z.B. Zeitdruck, widersprüchliche Anweisungen, Störungen und Unterbrechungen des Arbeitsablaufes, Kommunikations – und Kooperationsmöglichkeiten, Informationsdefizite oder Informationsüberflutung. Weitere typische Belastungsfaktoren mit negativer Ausprägung sind z.B.:

  • fehlende Qualifikation und Erfahrungen
  • fehlende soziale Unterstützung von Kollegen oder Vorgesetzten
  • ungünstige Arbeitszeiten, häufige kurzfristige Arbeitseinsätze, die wenig Planungsmöglichkeiten lassen
  • verkürzte oder fehlende Pausen
  • hohe emotionale Inanspruchnahme durch z.B. Kunden oder kritische Ereignisse
  • monotone Tätigkeit, geringe Abwechslung
  • wenig Planungsmöglichkeiten bei der eigenen Arbeit, ein hoher Grad an Fremdbestimmung
  • Widersprüche in den Anforderungen und Zielen
  • geringe Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 

Arbeitsbedingungen, die den Arbeitsaufgaben und Menschen angemessen sind, fördern die Mitarbeiter/innen und die Produktivität. Weitere Vorteile sind:

  • zufriedene und leistungsbereite Beschäftigte
  • weniger Ausfallzeiten und Fehlzeiten
  • bessere Qualität von Produkten und Dienstleistungen
  • weniger Fehler und Unregelmäßigkeiten in Betriebsabläufen
  • bessere Kommunikation und gutes Betriebsklima
  • gutes Firmenimage und Bindung qualifizierter Mitarbeiter an das Unternehmen
  • Erfüllung der gesetzlichen Pflichten

 

Psychische Beanspruchung

Psychische Beanspruchung wird verstanden als die individuelle, zeitlich unmittelbare und nicht langfristige Auswirkung der psychischen Belastung im Menschen in Abhängigkeit von seinen individuellen Voraussetzungen und seinem Zustand (DIN EN ISO 10075-1).

In die psychische Beanspruchung gehen neben den objektiven psychischen Belastungen immer die subjektiven Leistungsvoraussetzungen und Ressourcen (z.B. Fähigkeiten, Fertigkeiten, soziale und kommunikative Kompetenzen, Handlungs- und Bewältigungsstile) mit ein. Somit können gleiche Belastungen – beispielsweise objektiv gleiche Aufgabenschwierigkeiten – individuell völlig verschieden erlebt und bewältigt werden.

Zu psychischen Überforderungen kommt es, wenn die psychischen Arbeitsanforderungen, die an eine Person gestellt werden, größer sind als die Leistungsvoraussetzungen der Person. Arbeitsanforderungen können Beschäftigte aber ebenso unterfordern. Dann sind die Leistungsvoraussetzungen der Beschäftigten größer als die an sie gestellten Arbeitsanforderungen.

Negative Folgen psychischer Belastung

Als Folge psychischer Belastung können im Sinne eines Anregungseffektes sowohl positive als auch negative, sowie kurz-, mittel – und langfristige Folgen auftreten. Die kurzfristigen Folgen psychischer Belastung, wie Stress, psychische Ermüdung, Monotonie und psychische Sättigung haben eine besondere Stellung im Belastungs- und Beanspruchungsprozess (Udris, Frese, 1999).

Kurzfristige, aktuelle Reaktionen:

Körperlich:

  • Herzfrequenz
  • Blutdruck
  • Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin („Stresshormone“)

Psychisch:

  • Anspannung, Nervosität, innere Unruhe
  • Frustration
  • Ärger, Wut
  • Erleben von Stress: Ermüdung, Monotonie, Sättigung

Leistungsmäßig:

  • Leistungsschwankungen
  • Konzentration
  • Fehlhandlungen
  • Koordinationsfehler
  • Ungeduld

Verhaltensmäßig:

  • Konflikte, Streit
  • Mobbing
  • Aggression
  • Rückzug innerhalb – und außerhalb der Arbeit

Wirtschaftlich (im Unternehmen):

  • Störfälle
  • Qualitätsverlust
  • Unfälle

 

 

Mittel- bis langfristige, chronische Reaktionen:

  • Psychosomatische Beschwerden und Erkrankungen, Unzufriedenheit
  • Resignation
  • Depressivität
  • Burnout, Boreout
  • Nikotin-,Alkohol- und Tablettenkonsum
  • Fehlzeiten, Krankheitstage
  • Innere Kündigung
  • Berufsunfähigkeit
  • Fluktuation

 

 

Anfrage

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