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Selbstmanagement

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Positive Psychologie in der Führung

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Burnout

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BGM

Weitere Begriffe zu Psychischer Gesundheit

Stress - Psychosoziale Belastungen - Beanspruchung - Gefährdungen - Anforderungen - Ressourcen

Stress

Stress wird häufig synonym mit psychischen Belastungen verwendet. Das hat u. a. dazu geführt, dass Stress in der DIN EN ISO 10075-1 nicht definiert ist. Nicht alle psychischen Belastungen sind jedoch Stress (RICHTER, G. 2000). Die psychischen Belastungen, die Stress auslösen, werden Stressoren genannt. Das Erleben von Stressoren wie z. B. Zeitdruck, Informationsmangel, häufige Störungen und Unterbrechungen der Arbeit sowie widersprüchliche Arbeitsanweisungen durch verschiedene Vorgesetzte sollte mit dem Begriff Stress belegt werden. Stress ist also eine mögliche Form psychischer Beanspruchung. Stressdefinitionen liegen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen vor:

Selye (1950, 1976) definiert Stress als physiologisches Phänomen. Stress ist demnach eine unspezifische Reaktion auf Anforderungen und Belastungen, die eine Störung des dynamischen Gleichgewichts des Organismus bewirkt.

Im transaktionalen kognitiven Stressmodell von Lazarus (1981) haben subjektive Bewertungs- und Bewältigungsprozesse eine zentrale Bedeutung. Stressituationen zeichen sich demnach durch komplexe und dynamische Interaktions – und Transaktionprozesse zwischen Person und Umwelt aus.

Greif definiert Stress als einen subjektiven, unangenehmen Spannungszustand, der aus der Befürchtung entsteht, dass eine stark aversive, subjektiv zeitlich nahe (oder bereits eingetretene) und subjektiv lang andauernde Situation sehr wahrscheinlich nicht vollständig kontrollierbar (steuerbar) ist.

Stress ist aber kein ausschließlich subjektives Problem, sondern Stress hat neben den individuellen Erwartungen und Bewältigungsstrategien der Person objektive äußere Auslösefaktoren, die erfasst und gestaltet werden können.

 

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Psychosoziale Belastungen

Neben dem Begriff der „psychischen Belastung“ ist manchmal auch von „psychosozialen Belastungen“ die Rede. Zum Ausdruck kommt bei dieser Begriffserweiterung insbesondere die Qualität der sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz für Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen.

Mehr zum Thema Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

 

Anforderungen

Anforderungen sind Einflüsse, die von Beschäftigten zu bewältigen sind (z.B. Emotional, kognitiv). Belastungsfaktoren stellen vielfach, aber nicht immer Anforderungen dar. Anforderungen können über- oder unterfordern. Sie können aber auch anregend, lernrelevant oder sinnstiftend sein. Anforderungen die bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung eine Rolle spielen, sind zum Beispiel die Arbeitsintensität, Verantwortung oder Kommunikationsanforderungen.

Die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ermittelten Anforderungen der Arbeit können bei kritischer Ausprägung, Dauer und je nach Zusammenspiel mit anderen Belastungsfaktoren zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Fehlbeanspruchungen und eine „Gefährdung“ darstellen.

Gefährdung

Unter „Gefährdung“ wird die Möglichkeit eines Schadens oder einer gesundheitlichen Beeinträchtigung verstanden, ohne bestimmte Anforderungen, ohne ihr Ausmaß oder ihre Eintrittswahrscheinlichkeit.

Ressourcen

Unter „Ressourcen“ werden Belastungsfaktoren verstanden, die einerseits für sich genommen einen förderlichen Einfluss auf die Gesundheit haben. Ressourcen sind somit verfügbare Möglichkeiten eines Menschen, seine Stressfaktoren, zu verhindern, zu verändern, zu mildern oder auszugleichen. Interne Ressourcen eines Menschen sind beispielsweise Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse, Geschicke, Erfahrungen, Talente, Neigungen, Stärken und Erinnerungen. Externe Ressourcen wie soziale Unterstützung am Arbeitsplatz, Freunde, Familie, Finanzielle Sicherheit können Beschäftigte dabei unterstützen, Anforderungen gut zu bewältigen und damit mögliche Gesundheitsgefahren entgegenzuwirken.

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Psychische Ermüdung

Psychische Ermüdung wird verstanden als eine vorübergehende Beeinträchtigung der Psychischen und Physischen Funktionstüchtigkeit, die je nach Höhe, Dauer und Verlauf von vorangegangener Beanspruchung eintreten kann. Diese verminderte Funktionstüchtigkeit zeigt sich z.B. im Müdigkeitsempfinden, in ungünstiger Beziehung zwischen Leistung und der Erbringung nötiger Anstrengung, in erhöhter Häufigkeit von Fehlern usw.

Mit der Schwere und der Dauer der vorangegangenen psychischen Beanspruchung steigt die psychische Ermüdung an (Hettinger & Wobbe, 1993). Psychische Ermüdung wird vorzeitig, d.h. während der Arbeit bzw. vor dem Abschluss der zu erbringenden Leistung erlebt. Die ggf. nach der Arbeitstätigkeit erlebte Müdigkeit, ist damit nicht gemeint.

Verschiedene ungünstig gestaltete Tätigkeitsmerkmale können psychische Ermüdung auslösen. Dazu zählen Zeitdruck, Einseitig sich schnell wiederholende Anforderungen ohne Handlungs- und Entscheidungsspielraum, aber auch die Kombination von verschiedenen ungünstigen Tätigkeiten, welche zu unterschiedlichen Befindlichkeitsbeeinträchtigungen führen können.    

Monotonie

Monotoniezustand wird verstanden als ein langsam entstehender Zustand herabgesetzter Aktivierung. Dieser kann bei länger anhaltenden, einförmigen und sich wiederholenden Tätigkeiten auftreten. Schläfrigkeit, ein wellenförmiger Verlauf von Müdigkeit, Leistungsabnahme und –Schwankungen, Verminderung der Reaktionsfähigkeit sowie Zunahme der Herzschlagarrhytmie können in Folge des verursachenden Reizmangels auftreten.

Dieser Reizangel kann u.a. durch nicht vollständiges Lösen von Tätigkeiten oder nicht ausreichende Möglichkeit zur sachbezogenen gedanklichen Auseinandersetzung mit der Tätigkeit selbst ausgelöst werden. Weitere auslösende Faktoren können geringer oder fehlender Handlungs- und Entscheidungsspielraum, wenig Möglichkeiten der Kooperation und Kommunikation sowie Bewegungsarmut sein.

Die Langezeitfolgen eines immer wiederkehrenden Monotoniezustandes haben nicht nur personelle, sondern auch wirtschaftliche Konsequenzen für ein Unternehmen und bestehen z.B. in der Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, Unzufriedenheit oder psychosomatische Beschwerden.

Psychische Sättigung

Unter „Psychische Sättigung“ versteht man einen Zustand der nervös-unruhevollen, affektbetonten Ablehnungshaltung gegenüber sich wiederholenden Tätigkeiten oder Situationen, bei welchen das Erleben des „Sich nicht weiter Bewegens“ erlebt wird.

Psychische Sättigung wird dann erlebt, wenn die Sinnhaftigkeit einer Tätigkeit von Beschäftigten in Frage gestellt wird bzw. wenn die persönlichen Ziele nicht mit den Zielen der auszuführenden Tätigkeit übereinstimmen oder Ihnen sogar widersprechen. Somit kann psychische Sättigung nicht nur im Laufe der Tätigkeitsausführung, wie das bei psychischer Ermüdung und Monotonie beispielsweise der Fall ist, sondern kann bereits vor der Aufnahme der Tätigkeit von den Beschäftigten erlebt oder angenommen werden. Symptome können Ärgerlichkeit, Wut, Leistungsabfall und Müdigkeitsempfinden sein.

Folgen psychischer Sättigung und des Gefühls „Auf der Stelle zu treten“, kann ein Widerwillen gegenüber der Tätigkeit im allgemeinen und daraus resultierend ein Zustand der geistigen Anspannung mit negativen Erlebensqualität sein, sowie eine Zunahme der Wahrscheinlichkeit von psychosomatischen Erkrankungen.

Anfrage

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